Fettmarkt im Wandel der Zeit

Von Irmgard Tappe – Westfälische Nachrichten

 

Beliebt über die Grenzen der Vechte-Gemeinde hinaus: die Reibekuchen des Heimatvereins. „Viele Leute von außerhalb kommen hauptsächlich wegen unserer Rieves zum Fettmarkt“, berichteten Helmut Kottig und Hermann Schaten. Entsprechend lang war die Schlange vor dem Verkaufstresen im Zelt der Heimatfreunde.

 

 

Der Fettmarkt hat sein Gesicht im Laufe der Jahrzehnte gewandelt. Wo früher Bauern ihr Vieh anboten, gibt es heute selbst gemachte Dekoartikel, ein Trampolin, Reibeplätzchen und vieles mehr. Sonntag, 15 Uhr: In Scharen strömen die Menschen an diesem sonnigen Tag zum Metelener Fettmarkt. „Guck

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mal da, Opa, ein echtes Schwein“, staunt der sechsjährige Julius und zeigt auf das grunzende Tier in der mobilen, mit Stroh ausgelegten Box. Der Opa erzählt dem Steppke vom Fettmarkt seiner Kindheit. „Da gab es nicht nur ein einziges Schwein zu sehen. Die Bauern kamen mit ihrem Vieh hierher und boten es zum Verkauf an“, erinnert sich der 64-Jährige.

 

Auf dem Fettmarkt der Gegenwart sucht der Enkel vergeblich nach Kühen, Pferden, Hühnern oder weiteren Schweinen. Dafür hat der Sechsjährige die Qual der Wahl bei vielen Angeboten: Bungee springen, Karussell fahren oder Trommeln ausprobieren sind nur einige der Möglichkeiten.

 

Und zu kaufen gibt es ebenfalls eine Menge. Zum Beispiel die knusprigen Reibekuchen im Zelt des Heimatvereins. Dort hat sich eine Schlange gebildet. „So geht das den ganzen Tag. Viele Leute von außerhalb kommen hauptsächlich wegen unserer Rieves zum Fettmarkt“, verkünden Helmut Kottig und Hermann Schaten, die den Besuchern kühle Getränke zu den Reibeplätzchen servieren, nicht ohne Stolz. Die beiden erinnern sich noch gut an die 1950er und 1960er Jahre. „Der Fettmarkt war damals immer an einem Donnerstag im Herbst, wenn die Ernte vorbei war“, erzählt Schaten. Für die Bauern sei es eine Gelegenheit gewesen, ihr fettes Vieh zum Verkauf anzubieten.

 

Deshalb heiße das Markttreiben bis heute Fettmarkt, erläutert der 74-Jährige den Begriff. Und für die Bewohner der Vechtegemeinde galt das ungeschriebene Gesetz: „Fettmarkt wet metmakt.“ „Das war eine Attraktion für alle. Hier im Ort war ja früher nichts los außer Kirmes und Schützenfest“, weiß Schaten.

 

 

Ein Publikumsmagnet ist der Fettmarkt auch heute noch. Anstatt der Tiere locken allerdings mehr als 100 Stände mit ihrem Angebot. Und im Gegensatz zu einst kommen viel mehr Leute aus den umliegenden Orten nach Metelen. Am späten Nachmittag schauen sie skeptisch gen Himmel. Dunkle Wolken haben die Sonne verdrängt und es beginnt zu regnen.